Dropbox-Ausfall: Keine Nutzerdaten geklaut

Thomas Konrad
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Die Hacker-Gruppe The 1775 Sec brüstete sich damit, den Speicherdienst Dropbox gehackt zu haben, veröffentlichte sogar ein Dokument mit Nutzerdaten – die waren allerdings falsch. Lediglich eine mutwillige Server-Überlastung zwang den Dienst in die Knie.

Dropbox-Ausfall: Keine Nutzerdaten geklaut

Nachdem Dropbox in der Nacht zum Samstag nicht mehr erreichbar war, behauptete die Gruppe 1775 Sec, die Datenbanken kompromittiert zu haben.

Kurz darauf versprach sie, Nutzerdaten zu veröffentlichen, postete dann einen entsprechenden Link. Dabei handelte sich aber offensichtlich um gefälschte Daten. Inzwischen gaben die Hacker zu, lediglich ein DDoS-Angriff auf Drockbox durchgeführt zu haben. Der gezielten Serverüberlastung konnte der Dienst nicht standhalten.

Dropbox selbst gab das in einem Statement nicht zu, sprach von einem Problem, das bei einer Wartung auftrat.

Dropbox ist ein populärer Online-Speicherdienst. Auf dem eigenen Rechner verhält sich der Service wie ein gewöhnlicher Ordner – Dateien lassen sich darin wie in anderen Ordnern des Systems ablegen. Alle Dateien, die im Dropbox-Ordner liegen werden dann automatisch in die Wolke geladen.

Installationen von Dropbox auf anderen Geräten werden dann jeweils mit dem Server abgeglichen. So findet man auf jedem Gerät die gleichen Dateien vor und kann von lästigen E-Mails an sich selbst absehen. Dropbox kann so auch als nützliche Backup-Lösung für zwischendurch genutzt werden. Zwei Gigabyte Speicher gibt es bei Dropbox kostenlos. Für 9,99 Euro im Monat dürfte man wohl aber ausgesorgt haben: Dann steht einem ein ganzes Terabyte zur Verfügung.

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